Rauchentwöhnung

Sie wollten schon lange mit dem Rauchen aufhören? Aber irgendwie hat es bisher nicht so ganz geklappt.

In der hypnotischen Rauchentwöhnung lösen wir uns von psychologischen Mythen.

Das Phänomen „Rauchen“ müssen wir dort verstehen und lösen, wo es entsteht und aufrecht erhalten wird: In der Neurobiologie des Gehirns.

Die Sucht ist keine Charakterschwäche, sondern ein erlernter und psychisch verankerter Prozess, eine fehlerhafte „Programmierung“ , die mit den präzisen Werkzeugen der Hypnose gezielt verändert werden kann.

Das Nikotin erreicht nach der Inhalation innerhalb von 10 bis 20 Sekunden das Gehirn. Sein Ziel sind spezialisierte Andockstellen auf den Nervenzellen. Normalerweise ist der körpereigene Botenstoff Acetylcholin für diese Rezeptoren zuständig, der u.a. für Aufmerksamkeit und Konzentration eine Rolle spielt. Nikotin imitiert diesen Botenstoff und passt perfekt in das „Schlüsselloch“ des Rezeptors, löst aber eine weitaus stärkere Reaktion aus. Es führt zu einer kaskadenartigen Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter, darunter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin. Das Gehirn wird mit Signalstoffen überflutet, die für Belohnung, Wohlbefinden und eine gesteigerte Konzentration verantwortlich sind.

Das eigentliche Drama der Abhängigkeit beginnt jetzt. Das Gehirn registriert diese unnatürlich hohe Aktivität und versucht das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es bildet zusätzliche Andockstellen. Diese neuen Rezeptoren fordern permanent Nachschub. Bekommen sie diesen nicht, reagiert das System mit Stresssignalen, wie innere Unruhe, Gereiztheit und verlangt nach „mehr“. Je mehr Rezeptoren gebildet werden, desto mehr wird Nachschub gefordert (Craving).

Es findet eine negative Programmierung auf der „Hardware-Ebene“ statt.

Die Sucht ist keine abstrakte „dumme Angewohnheit“ mehr, sondern eine physisch im Gehirn verankerte, strukturelle Veränderung. Das Gehirn hat die Abhängigkeit neurobiologisch „enkodiert“

Diese Erkenntnis ist fundamental: Wir kämpfen nicht gegen einen schwachen Willen, sondern gegen eine erlernte und körperlich manifestierte neuronale Architektur.

Was erlernt wird, kann man auch wieder „verlernen“

Die hypnotische Arbeit zielt darauf ab, diese erlernten Verknüpfungen im Suchtgedächtnis zu entkoppeln und die fehlgeleitete Programmierung des Belohnungssystems durch neue, gesunde Muster zu überschreiben.

Wie kann das geschehen?

Die Antwort liegt in den fundamentalsten Fähigkeiten unseres Gehirns: der Neuroplastizität. Darunter versteht man die Eigenschaft des Gehirns, seine physische Struktur und funktionale Organisation als Reaktion auf Erfahrungen und neue Informationen zu verändern.

Und genau hier setzt die Hypnose an. Sie ist kein Hokuspokus, sondern ein hochwirksames Werkzeug, um gezielt ein neurobiologisches Umfeld zu schaffen, in dem Neuroplastizität optimal stattfinden kann.

Sie möchten immer noch mit dem Rauchen aufhören?

direkt zu mir:

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen zu dieser spannenden Thematik

Roswitha Zadow

Heilpraktikerin für Psychotherapie

medizinische Hypnose