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6 Tipps, um in Corona-Zeiten gesund zu bleiben

 

6 Tipps, um in Corona-Zeiten gesund zu bleiben

Veröffentlicht von Christina Bolte in Blog, Coaching, Körpertherapie, Phytotherapie 01 Mai 2020

Seit mittlerweile gut 6 Wochen sind weite Teile unseren Alltags und der ganzen Welt im Corona-Modus. Neben einem guten Infektionsschutz (wie Händehygiene & Niesetikette) sollen politisch angeordnete Kontaktein-schränkungen, Sicherheitsabstände sowie das Tragen von Gesichtsmasken die Ausbreitung des Erregers aufhalten oder zumindest verzögern. Das ist richtig und auch wichtig, dient aber im Wesentlichen dem Schutz vor Ansteckung anderer Personen.

Zu wenig beachtet: Ein gutes Immunsystem

Viel zu wenig wird jedoch darüber diskutiert, wie jeder einzelne sein Immunsystem stärken kann. Deshalb hab ich als Heilpratikerin ein paar Tipps für Dich, damit Du – nicht nur jetzt, sondern auch in kommenden Grippe-Perioden – gut gegen (Erkältungs-)Erreger gewappnet bist oder Krankheitsverläufe zumindest milder verlaufen.

Tipp 1 – Nutze den Frühling

Sinn der Ausgangsbeschränkungen ist nicht, Dich ins Haus zu verbannen, sondern die An­steckungsgefahr durch Fremdkontakte zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Du Dich ausschließlich in Deinem Wohnraum aufhältst, kommen allerdings frische Luft, Bewegung und Sonnenlicht definitiv zu kurz. Es sei denn, Du hast eine 20-Zimmer-Villa mit großem Garten, in dem Du Dich austoben kannst.

Also geh raus in die Natur: Geh spazieren, Joggen, Radfahren oder setze Dich einfach nur auf eine grüne Wiese – allein, mit Deiner Familie oder Deinem Partner, mit Deinem Hund oder ggf. der/den irgendwann wieder erlaubten „Haushaltsfremden Person(en)“.
Denn Bewegung & frische Luft sind überlebenswichtig für den Körper und stärken vor allem das Immunsystem. Darüber hinaus steigert natürlich vor allem ein gutes Maß an Sonnenschein neben der Vitamin-D-Versorgung auch das psychische Wohlbefinden – erst recht, wenn Bewegung noch dazu kommt. Wenn Du Dich damit besser fühlst, trage einen Mundschutz.

Wenn Du in der Stadt lebst, ist für den Anfang auch schon ein Balkon ganz gut, auf dem Du Dich zeitweise aufhalten kannst oder ein Sportgerät (Heimtrainer, Fitness-Matte & Theraband o.ä.), das Du bei geöffnetem Fenster nutzen kannst.

Tipp 2 – Immunsystem stärken mit Genuß

So manch ein vormals begeisterter Restaurant-Geher lernt nun Kochen. Mit gelieferten Kochboxen, die Zutaten und Anleitung beinhalten, ist das praktisch umsetzbar. Aber auch eine gesunde Ernährung mit Lebensmitteln vom Discounter kann einen wichtigen Beitrag zur Steigerung Deines Immunsystems leisten.

Gesunde Ernährung heißt konkret: Ernähre Dich gesund und abwechslungsreich, möglichst mit viel frischem, regionalen Gemüse. Eine Faustformel in der Ernährungs-beratung besagt: Je bunter der Teller ist, desto besser (= gesünder). Auch auf die Gefahr hin, dass es Dir nicht gefällt: Täglich Tiefkühlpizza oder Nudeln (weil die zufällig gerade da sind *Augenzwinker*) mit immer der gleichen Soße ist nicht abwechslungsreich. Und dass Alkohol und Zigaretten das Immunsystem eher belasten als fördern, weisst Du eh selbst.

Wenn Du Schwierigkeiten hast, auf mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst (in der Reihenfolge übrigens!) zu kommen, möchte ich Dir gerne das Saft-Konzentrat LaVita empfehlen. Mit diesem Konzentrat aus Obst und Gemüse (ich selbst nehme derzeit jeweils morgens und abends davon ein großes, mit Wasser aufgefülltes Glas) hast Du eine gute Grundversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Das ist daher besonders sinnvoll, wenn Du Vorerkrankungen hast, viel Stress hast oder rauchst.

Tipp 3 – Kulinarische Erreger-Abwehr

Kann denn Krankheits-Prävention auch schmecken? Na klar! Denn mit den verschiedenen antiviralen und antibakteriellen Nahrungsmittel kannst Du wunderbar auch Dein Immunsystem bei der Abwehr einer Infektion unterstützeen!

  • Die antiviralen Klassiker sind Knoblauch und Zwiebeln (möglichst roh – da Du eh isoliert bist, stört es auch niemanden 🙂 ), natürlich pur, sondern als Gewürz in Deinen Mahlzeiten,
    außerdem gerne pur oder z. B. als Tee Zitrone, Ingwer, Honig, Meerrettich oder Melisse & Thymian .
  • Bei bakteriellen Erkrankungen (also nicht bei Covid-19, dafür eher bei „einfachen“ Erkältungen) haben sich Kamille- oder Salbei-Tees, ebenfalls Thymian, Zitrone, Zwiebeln & Knoblauch, sowie Kurkuma oder Kapuzinerkresse bewährt.

Tipp 4 – finde (D)ein gesundes Maß an Kontakt

Im Moment ist für viele Menschen das Gefühl von Isolation und Einsamkeit oder Sorge um erkrankte Angehörige, die man gerade nicht besuchen darf oder kann, sehr belastend. Körperliche Nähe oder jemanden in den Arm zu nehmen, ist nun mal ein menschliches Bedürfnis, genauso zu wissen, wie es den anderen Menschen ergeht, die uns wichtig sind.

Hier kann ich Dich nur ermutigen, kreativ zu werden. Dank technischer Möglichkeiten wie Telefon, Skype, Zoom, Facetime oder anderen Programmen zur Video-Telefonie kann man zumindest virtuell in Kontakt bleiben, auch wenn das natürlich an die persönliche Begegnung nicht heran kommt.
Wir haben neulich wegen des Kontaktverbots unsere Freunde zu unserem Geburtstag zu einer „Online-Feier“ eingeladen und vorab das Kuchenrezept geteilt. So haben wir uns dann mit Kuchen und Prosecco vor dem Zoom getroffen und gemeinsam angestoßen, geblödelt, uns unterhalten – und vor allem zusammen gelacht.

Manchmal, wenn Du viel Zeit in Telefon- und Videokonferenzen verbringst, kann auch das Gegenteil der Fall sein  – dann kommt hier:

Tipp 5 – Psycho-Hygiene

Was ist denn das? Ganz einfach: So wie wir unsere Wohnung putzen oder unsere Hände waschen oder desinfizieren, um schädliche Krankheitserreger abzutöten, ist es genauso wichtig, schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen zu identifizieren, um zu verhindern, dass sich diese in unserem Hirn breit machen. Warum? Weil auch Angst oder Stress, egal ob psychisch, physisch oder welcher Art auch immer, das Immunsystem immens belasten.

Was sind schädliche Gedanken oder Gesprächsthemen?
Das ist sicherlich individuell ganz unterschiedlich. Dennoch würde ich ganz klar zusammenfassen: Solche, die Dir Angst machen, Dein Energieniveau senken oder nach denen Du Dich einfach nur mies, schlecht, hilflos oder ähnlich negativ fühlst.

Mir geht es zum Beispiel immer so, wenn ich in einem zu hohen Maße versuche, in Bezug auf die Corona-Situation „auf dem Laufenden“ zu bleiben und stundenlang viele verschiedene Nachrichten, Quellen oder Infektionszahlen dazu lese. Dann merke ich immer wieder, dass ich mich anschließend ziemlich deprimiert und kraftlos fühle. Genauso geht es mir übrigens, wenn ich mich (zu lange) mit den falschen Leuten unterhalte.

Was kannst Du dagegen tun?
Versuche, Deinen Nachrichten- oder Medien­konsum zeitlich zu begrenzen, zum Beispiel morgens und abends jeweils 15 min. Viel hilft nicht immer viel.
Wenn es um bestimmte Personen geht: Versuche sie und den Kontakt zu ihnen zu meiden oder zumindest zu reduzieren. Häufig ist das ja auch nur eine Frage der Dosis. Bei Familienangehörigen oder Arbeitskollegen ist das natürlich nicht ganz so leicht, auch klar. Mir hilft oft eine freundliche Ich-Botschaft als Abgrenzung, wie z. B. „Ich merke gerade, dass ich das Gespräch beenden / das Thema wechseln möchte, denn ich merke, dass es mir nicht gut tut und ich muss zusehen, dass ich auf dem Damm bleibe.“

Tipp 6 – Die eigene Wahrheit finden

Im Moment ist zu beobachten, dass – im Großen wie im Kleinen, ob Familie, Facebook oder sonst wo – verschiedenste Diskussionen mit (sagen wir) unterschiedlicher Schärfe laufen. Manchmal fühlt man sich dann in Ecken gedrängt, in die man gar nicht wollte.
In solchen Situationen ist die persönliche Unterscheidung besonders: Die Angst (oder was auch immer), die ich gerade fühle, oder das was mich gerade herunter zieht – sind das meine eigenen Gefühle oder lasse ich mich von den Emotionen anderer anstecken? Anstecken – da sind wir wieder beim Stichwort Hygiene. Nur eben für die Psyche.

Dabei musst Du Dich noch nicht einmal vor jemandem dafür rechtfertigen – nur für Dich selbst die Klarheit haben. Und dann zieh Dich aus der Diskussion raus und spüre, wie es Dir damit ergeht.

Was hilft? Es gibt etliche Methoden aus dem Stressmanagement, die dazu beitragen können. Beispielsweise kannst Du Dir vorstellen, unter einem Wasserfall (aus Wasser, Licht, oder was auch immer Dir gut tun) zu stehen, der all das wegwäscht, was Dich belastet und/oder nicht zu Dir gehört. Wenn Du andere Rituale kennst, mit solchen Sachen umzugehen, nutze sie. Ansonsten zeige ich Dir gerne ein paar Übungen in der persönlichen Beratung.

Angebote der Autorin
Christina Bolte bietet pflanzenheilkundliche Beratung zur körperlichen und psychischen Stärkung, Prävention und emotionalen Stabilisierung sowie Reduzierung von Ängsten an. In einem telefonischen Vorgespräch klären wir die für Dich geeigneten Rahmenbedingungen.

Du erreichst mich unter: 0151 – 5074 1579 oder per Email unter: praxis@geh-heim-weg.de.

Über die Autorin

Christina Bolte

Christina Bolte ist Heilpraktikerin mit Schwerpunkten Pflanzenheilkunde, Begleiterin für Burnout- und Stresssituationen, Pilgerbegleiterin und Brückenbauerin. Darüber hinaus ist sie Referentin für Gesundheit am Arbeitsplatz und Expertin für Betriebliches Eingliederungs-management. Sie war viele Jahre in der Automobil-Industrie tätig, und begleitet heute auf vielfältige Weise Menschen auf ihrem Lebensweg – heraus aus dem Hamsterrad, hin zu mehr Gesundheit, Erfüllung und sowie Lebensfreude.
Weitere Informationen unter: www.geh-heim-weg.de.

 

Fotocredits:
Autorenfoto by Sylvia Ostermair, Titelbild by Kurhan/AdobeStock

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