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Schluss mit Lampenfieber, Redeangst und Vortragsstress!

 

Schluss mit Lampenfieber, Redeangst und Vortragsstress!

Posted by Anke Waterkamp in Allgemein, Blog 04 Sep 2018

Es gibt Menschen, die souverän und selbstbewusst ihren Auftritt auf der Bühne, im Meeting oder beim Vortrag genießen und dabei ihr ganzes Potential ausschöpfen, ja manchmal sogar noch dabei über sich hinaus wachsen. Und es gibt Menschen für die das Reden mit Autoritätspersonen oder in Gruppen oder Menschenmengen ein Alptraum ist. Menschen, in denen sehr viel an Wissen und Begeisterung für ihr Thema steckt, die dieses aber in solchen Situationen nicht mehr zeigen können. Was unterscheidet die einen von den anderen?

Falls Sie sich der zweiten Gruppe zuordnen ist die gute Nachricht: Sie sind nicht alleine. Etwa 80% aller Menschen haben Stress bei Auftritten aller Art. Viele vermeiden diese Situationen so gut es geht ganz – und schränken sich damit in Ihrer Lebendigkeit und Ausdrucksfähigkeit erheblich ein. Nur wenige geben zu, dass ihnen diese Situationen unangenehm sind. Und noch weniger machen sich auf den Weg und holen sich Unterstützung. Schon Mark Twain wusste es:

Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache.
Es funktioniert vom Moment der Geburt an –
bis du aufstehst um eine Rede zu halten.
(Mark Twain)

Wenn es darum geht, zum Zeitpunkt X die Leistung die mir möglich ist abrufen zu können und das auch unter schwierigen Bedingungen, dann können wir viel von den Profis lernen und da vor allem bei den Sportlern. Ich begleite seit vielen Jahren Menschen dabei diese Blockaden zu lösen, mit Ängsten vor Versagen oder dem gefürchteten Blackout umzugehen und dabei mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen und in die eigene Kraft zu kommen. Ich möchte Ihnen in diesem Artikel die Top 3 Tipps vorstellen, die bei vielen meiner Klienten  schnell und wirkunksvoll Erleichterung gebracht haben.

Tipp #1: Stoppen Sie negative innere Dialoge konsequent

Angst findet vor allem im Kopf statt. Wir malen uns aus, was alles schief gehen könnte. Unsere „Beweise“ sind die Pannen der Vergangenheit, die Lücken in der Vorbereitung, die kritische Haltung der Zuhörer und vor allem unsere generelle Unzulänglichkeit. Und unsere Zukunftsprognose ist das Katastrophenszenario. Wer in diesem „Film“ weiter badet hat beste Chancen auf einen erneuten Mißerfolg oder sogar ein Blackout.

Manager und Sportler werten ihre Mißerfolge zeitnah aus um daraus zu lernen und diese dann entgültig abzuhaken. Dafür gibt es verschiedene Techniken, wie z.B. die Schiebetechnik, die ich in meinen Kursen vermittle. Sehr einfach und wirkungsvoll ist auch das innere NEIN – wenn uns Gedanken wieder und wieder in diese negativen Denkmuster ziehen wollen. Anstelle der alten destruktiven Gedanken braucht es nun etwas neues zu dem die Aufmerksamkeit aktiv hin gelenkt wird. Das kann die konzentrierte Vorbereitung auf den Vortrag sein, ein freudiger Blick in die Zukunft (den Erfolg in Gedanken vorweg nehmen), das Auftanken bei erlebten Erfolgen oder auch einfach mal „sich was gutes tun“.

Denken ist vor allem Gewohnheit. Und Gewohnheiten zu verändern braucht Konsequenz und Ausdauer. Wie beim Joggen. Das erste Mal ist hart, doch nach einem Monat fällt es schon viel leichter und beginnt Spaß zu machen.

Tipp #2: Gestalten Sie Ihre Zukunft selbst

Nicht nur Schauspieler proben ihre „Auftritte“ vorher mehrfach, auch Manager, Sportler und Redner tun dies. Stellen Sie sich dabei das ganze Szenario möglichst lebendig vor. Wer ist dabei? Wo findet es statt? Was ist da zu hören, zu sehen, zu spüren? Welche Kleidung tragen sie dabei? Ziehen Sie diese bereits bei ihrer Probe an und achten Sie darauf, dass Sie sich darin auch wirklich wohl fühlen! Was sagen Sie? Wie reagiert das Publikum? Welche Fragen werden gestellt? Nutzen Sie hierbei ihre positive Kreativität und gestalten Sie Ihren zunächst imaginierten Auftritt mit allem was Ihnen gut tut und Kraft gibt! Wenn Sie wählen können: Würden Sie sich ein begeistertes und wohlwollendes Publikum wünschen oder eher ein kritisches, miesmutiges?

Tipp #3: Lernen Sie wieder zu entspannen

Entspannung ist bei dem ganzen extrem wichtig. Dazu gehört vor allem auch ein ausreichender und erholsamer Schlaf. Wenn der nicht mehr gegeben ist, dann ist das ein ernstzunehmendes Warnzeichen. Das Gute dabei: Die Fähigkeit zu Entspannen, sogar in hektischen und stressigen Lebensphasen, kann man lernen. Es gibt unzähliche Techniken dafür: Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga und vieles mehr. Es gilt dabei rechzeitig vorher rauszufinden und einzuüben was mir am besten liegt und gut tut. Ich selber verarbeite vieles beim Joggen oder Radfahren oder gehe gerne mal mit einer guten Freundin in die Sauna. Oft ist da sofort der Gedanke „Dafür hab ich keine Zeit“. Meine Erfahrung ist, dass die Zeit, die ich hierfür aufwende, mehrfach wieder rein kommt, da ich danach viel effektiver arbeite, besser schlafe, weniger Fehler mache und für meine Mitmenschen einfach ein angenehmeres Gegenüber bin.

In meinen Kursen wird eine sehr einfache und universelle Technik von meinen Teilnehmern immer wieder gerne ausprobiert und mitgenommen: Der eine tiefe Atemzug. Egal ob als Break, wenn wieder negative Gedanken kommen, nach einer getanen Aufgabe, vor Beginn eines Vortrags oder auch mitten drin, wenn gerade die Worte fehlen. Einen Atemzug, nur für Sie selbst, dürfen Sie sich immer gönnen bevor es weitergeht. Gerade bei Stress wird die Atmung flacher und unrugiger. Ein tiefer Atemzug, oder auch zwei oder drei, bei dem vor allem der Ausatem etwas länger ist als der Einatem, kann hier und da Wunder wirken. Probieren Sie es doch gleich mal aus!

 

Angebote der Autorin

Als besonders effektiv werden meine Gruppen-Workshops und Intensiv-Tage angenommen. Das Feedback in der Gruppe ist für viele meiner Teilnehmer sehr wertvoll und eine wohltuende neue Referenzerfahrung.  Aktuell starten folgende Kurse:

8. September, Keine Angst vor Vorträgen, Prüfungen und wichtigen Gesprächen, 1 Tag, München
22. September, Lampenfieber Ade, Intensiv-Workshop, 1 Tag, Augsburg
8. November, Lampenfieber Ade, Abendgruppe, Augsburg

alle aktuellen Kurse der Autorin

Neben den Gruppen biete ich auch Einzelbegleitung in München oder per Skype an. Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch!

Gerne bin ich für Fragen auch telefonisch oder per Email erreichbar:
info@anke-waterkamp.de, 0176-43102500

Über die Autorin

Anke Waterkamp, NLP-MasterCoach und EMDR-Therapeutin und Trainerin für Führung, Kommunikation und Bewusstheit. Sie war viele Jahre in einem großen Technologie-Konzern als Führungskraft tätig. Heute begleitet sie Menschen dabei, ihr Potential zu entfalten sowie Lebensfreude, Erfüllung und inneren Frieden zu finden.
www.anke-waterkamp.de

 

Bildquellen

Titelbild Pixabay

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